2012: Trainining im Mumeishi Kendo Club London

Hinweis: die Bilder wurden vom Webmaster der besseren Lesbarkeit an das Ende des Berichts gestellt.

Training im Mumeishi Kendo Club London

(Bericht aus den Osterferien)

Der älteste Kendoverein Londons heißt Mumeishi. Er feierte im Jahre 2008 seinen 40. Geburtstag. Der Sensei dort ist Terry Hold 7. Dan Kendo „Coach of the British Kendo Association and a member of the National Association of  Sport“.

Hier der Link zum Verein: http://www.mumeishi.co.uk/kendo/

Da ich eine Urlaubswoche mit meiner Tochter in London verbrachte, hatte ich kurz zuvor Kontakt mit Sensei Hold aufgenommen und durfte mich über ein Willkommen beim Training freuen.

Nach einem sehr harten „Sightseeing-Tag“ (der 2.) kreuz und quer durch London und dicken Beinen, kam ich nach meiner Anmeldung „aus der Nummer nicht mehr heraus“.

Wir nahmen am Abend eine Stunde Fahrt in Kauf und trafen aus dem Londoner Süden gegen 20.00 Uhr im Mumeishi Club (Nordlondon, Cranfort-Middlesex) ein.

Im Dojo waren schon alle umgezogen, aber mich begrüßte sofort ein ca. 60 jähriger Kendoka, der mir sagte, dass Terry Hold erkrankt ist und ich bestimmt „Tomas from Germany“ sei. Es war Sensei Salmon 7. Dan Kyoshi in Vertretung für Terry Hold.

Mich begleite ein junger Kendoka zur Kabine………

Im Dojo angekommen nahm man mich sofort in den Kreis auf und wir begannen mit dem „warm up“ so wie wir es auch kennen. Dies wurde von Sensei (Trainerin) Emiko Yoshikawa 6.Dan durchgeführt.

Nach den Haya Suburis stand ein kurzes Kirikaeshi an.

Im Anschluss wurde dann das Techniktraining begonnen. Sensei Salmon erklärte sehr präzise worauf es ihm ankam und machte jede Technik sehr genau vor.

Er begann mit einigen Angriffstechniken und ging dann zu den Kontertechniken über. Nach jeder Technik wurde wie gewohnt der Partner gewechselt und zwischendurch gab es Erklärungen und Feinheiten vom Sensei.

Bis dahin ging es mir und meinen Beinen noch einigermaßen…;)

Ca. 40 Min. vor Trainingsende stand das JiGeiko auf dem Programm. Als Gast „durfte“ ich mit jedem Anwesenden das Ji-Geiko trainieren. Ich musste bei fünf Kyu Graden (3.3.2.1.1.) einem 3. Dan, einem 6. Dan und am Ende beim Sensei 7. Dan antreten.

Und ich muss sagen…“die englischen Kendoka stecken nicht zurück“ 😉 Aber glaubt mir, ich normalerweise auch nicht und ich hoffe, dass ich unseren Verein mit ein paar Treffern einigermaßen vertreten habe.:) Trotz „burning legs“!

Nach dem Training haben die Mumeishika´s mich und meine Tochter in ein nahe gelegenes Pub eingeladen. Wir hatten einen sehr netten Abend. Alle waren super freundlich und wir haben natürlich über Kendo gesprochen. Die Meinung dort ist, dass Kendo in Deutschland sehr hart ist und die Prüfungen schwer sind. Vielleicht ist hart nicht das richtige Wort, aber es ging so in Richtung „strong…,straight“.

Ich habe mich gefreut, dass eine Japanerin Sigrun von einem Lehrgang in Deutschland kannte und sie das „Witten“ auf meinem Tare sofort erkannte. Sie übersendet herzliche Grüße!!

Mit nicht mehr zu spürenden Füßen fuhren meine Tochter und ich gegen 23.30 Uhr zurück in den Süden Londons,…….denn am nächsten Tag stand ja wieder Sightseeing auf dem Programm.:))

Nach einem langen, ausgefüllten Tag haben wir gut geschlafen. Dank meiner Tochter Antonia (15) habe ich viele schöne Erinnerungsfotos von diesem Training und ich möchte mich auch bei ihr fürs Durchhalten an diesem Tag herzlich bedanken.

Den Verein, die Mitglieder und das Training kann ich bei Londonbesuchen sehr empfehlen!

„Liebe Mumeishi Kendokas: Herzlichen Dank!“

Beste Grüße

Tomás Stanke

Anbei die Bilder (Mauszeiger auf Bild = Bild-Überschrift)