Frauenlehrgang 2006 mit Sato-Sensei in Witten

Frauenlehrgang in WittenWie jedes Jahr fand der Frauenlehrgang, geleitet von Frau Rie Sato, 7. Dan Kendo Kyoshi und Frau Noriko Noh, 7. Dan Kendo Kyoshi, in der Adolf-Reichwein-Realschule Witten vom 27.-29. Oktober 2006 statt

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Der Frauenlehrgang war für mich der erste dieser Art. Zu mir gesellten sich noch Tanja Breil, Anna Ernst und natürlich unsere Trainerin Sigrun Caspary, die den kompletten Lehrgang managte. Ich ging mit gemischten Gefühlen und sehr großer Nervosität am Freitagabend zur Sporthalle.  Am meisten hatte ich davor Angst, dass ich etwas nicht verstehe und dann nicht weiß, was ich machen sollte. Anfangs hatte ich die Befürchtung, dass so viele Mädels auf einem Haufen vielleicht etwas zickig sein könnten. Aber als wir in der Halle standen, waren diese Ängste sofort verflogen. Es ist einfach eine unglaubliche tolle Atmosphäre nur mit Frauen zu trainieren, ich fühlte mich über die ganze Zeit des Lehrgangs sehr wohl! Da Frauen aus England, Belgien, Holland, Österreich,  der Tschechei und Japan angreist waren, gab es zwar kleine Sprachbarrieren, dennoch war ein sehr großes Zusammengehörigkeitsgefühl zu spüren.frauen2

Am Anfang wurden wir nach Leistungsstand in zwei Gruppen unterteilt. Es wurde viele Grundtechniken wie der Menschlag geübt. Besonderen Wert legte Frau Rie Sato auch auf Kakari-Geiko, Ji-Geiko und das richtige Reiho. Zudem wurde die Nihon Kendo Kata geübt zu der sehr viel erklärt wurde. Am letzten Tag fand noch ein kleines internationales Shiai statt, bei dem kämpften Mannschfaften von jeweils drei Frauen gegeneinander.

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Am letzten Tag hatte ich auch die Möglichkeit zu einem Ji-Geiko mit Frau Noriko Noh, ich war sehr aufgregt und hatte große Angst vor einem Blackout. Als ich dann endlich an der Reihe war, verging das Ji-Geiko wie im Flug. Da ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht viel Erfahrung in Rüstung hatte, war ich sehr froh, dass ich dieses Ji-Geiko für mich gut gemeistert hatte. Mir bliebt nämlich keine Zeit einfach stehen zu bleiben und nicht mehr zu wissen, was ich tun sollte. Am Ende war ich einfach nur fix und fertig von der körperlichen Anstrengung und der physischen Anspannung und einfach nur glücklich.

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Ich freue mich schon sehr auf das nächste Jahr, weil es einfach so eine unglaubliche Atmopsphäre war. Frau Rie Sato schafft ein Zusammengehörigkeitsgefühl, sodass sich keiner ausgegrenzt fühlt und alle zusammen Kendo trainieren können . Ich kann diesen Lehrgang einfach nur allen Mädels empfehlen!

Text und Bilder: K.Demtröder

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Sato-Lehrgang 2006 in Braunschweig – ein Bericht

Kendo-Lehrgang mit Yasuji Sato in Braunschweig

Vom 9. bis zum 10. September 2006 fand in Braunschweig ein von Yasuji Sato (8. Dan Kendo Kyoshi) gestalteter Lehrgang statt. Der ehemalige Bundestrainer von 1982/1983 war dieses Jahr zum dritten Mal zu Gast im Löwen Dojo Braunschweig.
Der Lehrgang ist mit fast 90 Teilnehmern gut besucht gewesen. Für die Betreuung der Kursteilnehmer stellten sich Wolfgang Demski (7. Dan Kendo Kyoshi), Dido Demski (6. Dan Kendo Renshi), sowie Detlef Viebranz (6. Dan Kendo Renshi) als Unterstützung für Herr Sato zur Verfügung. Der von Sato-Sensei gewählte Schwerpunkt für diesen Lehrgang lag bei der Nihon-Kendo-Kata, so dass ca. die Hälfte der Zeit das Shinai gegen ein Bokuto getauscht wurde. Neben der klassischen Nihon-Kendo-Kata brachte uns Herr Sato auch die modernere Kihon-Kendo-Kata näher. Zudem wurde viel Kakari-Geiko und Ji-Geiko geübt. Am Samstag Abend veranstaltete das Löwen Dojo noch einen Grillabend, bei dem nette Kontakte geknüpft werden konnte. Die Trainingseineinheit am Sonntag wurde wieder in Nihon-Kendo-Kata und Kendo eingeteilt und anschließend fanden noch Danprüfungen statt.
Fazit: Der Lehrgang hat sehr viel Spaß gemacht und war auf jeden Fall die Reise wert.

Alle Fotos: Heike Kunde:

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Danken möchten wir dem Löwen Dojo für die nette Betreuung und Heike Kunde, die uns die Fotos zur Verfügung gestellt hat.

Kathrin Demtröder & Frank Schönbohm

WAZ-online-Bericht zur Nordrhein-westfälischen Mannschaftmeisterschaft 2006

WAZ-online (www.waz.de) vom 09.05.2006:

Ruhrtals Kendoka scheiden früh aus

In der Husemannhalle haben Schwertkämpfer aus Nordrhein-Westfalen ihren Mannschaftsmeister ermittelt. Für das junge Team von Titelverteidigerin DJK TuS Ruhrtal ist bereits nach der Vorrunde Schluss

KENDO NRW-MANNSCHAFTSMEISTERSCHAFT Witten.
Rund 100 Kendo-Kämpfer fanden sich am Sonntag in der Husemannhalle bei der Nordrhein-Westfälischen Mannschaftsmeisterschaft zusammen. Titelverteidiger DJK TuS Ruhrtal ging diesmal leer aus.

Angespannt und in dicker Rüstung mit vergittertem Helm stehen sich die Kendoka mit ihren Bambusschwertern gegenüber. Dann folgt blitzschnell ein Schlag, verbunden mit einem Kampfschrei – und hoffentlich einem Treffer. Die Einstellung der Kämpfer: Wer verteidigt, verpasst die Gelegenheit zum Angriff. Um Verletzungen aus dem Weg zu gehen, ist die Rüstung (Bogu) besonders dick an den vier Trefferflächen an Kopf, Handgelenk, Bauch und Kehlkopf. „Bei uns gibt es nicht mehr Verletzungen als in anderen Sportarten auch“, sagt Max Rieger, Mannschaftskapitän des Ruhrtaler Kendo-Teams. Die Rüstung besteht aus Titan, Kohlefaser und dick gewebter Baumwolle – mehr als einen blauen Fleck kriegt man da nicht ab.

Für das Wittener Team mit Peer Decker, Andreas Schade, Gregor Lorenz, Benjamin Ollbrink, Max Rieger und Anna Ernst ging es am Sonntag um die Titelverteidigung, diese gelang ihnen jedoch nicht. „Wir haben eine stark verjüngte Mannschaft. Einige bestreiten hier ihren ersten Wettkampf in Rüstung“, so Max Rieger. Der 40-Jährige betreibt bereits seit 1998 Kendo als Wettkampfsport.

Für den 17-jährigen Benjamin Ollbrink war die Mannschaftsmeisterschaft der erste Kampf in Rüstung – ebenso wie für Anna Ernst. Beim Kendo gibt es keine Geschlechtertrennung. Da es auch keine Altersbeschränkung gibt, variierte der jeweilige Trainingsstand der Kämpfer teilweise deutlich. Es komme nicht auf Körpergröße oder Gewicht an, entscheidend sei der Kampfgeist, eine Portion Mut und das nötige Geschick, so Rieger. Nach nur zwei sauber gesetzten Treffern ist ein Kampf nämlich beendet.

Ruhrtals Trainerin Sigrun Caspary hatte dies genau zu beobachten. Die Abteilungsleiterin der Ruhrtaler fungierte bei der NRW-Meisterschaft als Schiedsrichterin und hatte immer ein waches Auge auf die Duelle – ein Schlag erfolgt manchmal nämlich so schnell, dass er für das bloße Auge kaum sichtbar ist.

In der Vorrunde kämpften die Kendoka aus Witten gegen Mannschaften aus Münster und Köln. Pro Begegnung standen fünf Kämpfe auf dem Programm, über einen einzigen Sieg durch Max Rieger und vier Remis kamen die Wittener nicht hinaus. Das Turnier endete für sie so vor dem Viertelfinale. Von Enttäuschung trotzdem keine Spur: „Hoffentlich haben wir in den nächsten Jahren wieder ein paar Wörtchen mitzureden“, so Ruhrtal-Kapitän Rieger.

Der Titel ging in diesem Jahr nach Köln, Zweiter wurde die erste Mannschaft aus Münster und die dritten Plätze gingen an Bottrop und Düsseldorf.

09.05.2006   Von Iris Woitschell
(Quelle: http://www.waz.de)

Ein paar Fehler sind dabei, wie Ihr hoffentlich bemerken werdet (aus urheberrechtlichen Gründen korrigiere ich es nicht oben): der einzige Sieg gebührt natürlich Peer und nicht Max! Und leider waren es auch nicht 4 Remis in der ersten Kampfrunde sondern bei unseren 10 Kämpfen insgesamt (siehe unser Bericht).
Aber trotzdem: wir sind nicht mit Mann und Maus untergegangen, es war ein guter Wettkampf! Bis zum nächsten Jahr mit hoffentlich zwei Mannschaften!

Ein Papier-Bericht mit Foto folgt hoffentlich auch bald!

Nordrhein-westfälische Mannschaftmeisterschaften 2006 in Witten

Am 07.05.2006 fanden in Witten die nordrhein-westfälischen Mannschaftsmeisterschaften im Kendo statt. Der Ausrichter war der DJK TuS-Ruhrtal Witten und die Organisation klappte dank Sigrun und vieler fleissigen Hände sehr gut! Insgesamt nahmen 19 Mannschaften am Turnier teil, davon stellten wir selbst ebenfalls eine. Sigrun nahm ebenfalls an der Meisterschaft teil, allerdings als Kampfrichterin konnte uns daher nur am Rande betreuen.

Als Besonderheit in einem Mannschaftsturnier fand diesmal vor den K.O.-Runden eine Poorunde statt, in den Pools kämpften jeweils drei, in einem Pool sogar vier Mannschaften. So hatten auch die Mannschaften, die keine Runde weiterkamen zumindest mehr als einen Kampf. Hinzu kam, daß sich dadurch natürlich die ganze Spannung steigerte.

Auf Wittener Seite kämpften: Peer Decker, Andreas Schade, Gregor Lorenz, Benjamin Ollbrink / Anna Ernst und Max Rieger.
Da natürlich nur 5 Teilnehmer pro Kampfrunde kämpfen durften, trat in unserem ersten Poolkampf Benjamin als vierter an, Anna setzte aus. In unserem zweiten Kampf wurde dann Anna gegen Benjamin eingewechselt.

Wir haben eine recht schwere erste Runde erwischt: es ging gegen eine Münsteraner Mannschaft (Münster II) und gegen die Kölner. Alles in allem haben wir uns recht gut verkauft, auch wenn wir leider nicht weitergekommen sind. Zunächst ging es gegen Münster. Als erstes kämpfte Peer 1:0 und holte damit den einzigen Sieg für unsere Mannschaft. Das hiess aber nicht, daß wir nur verloren haben: neben 2 Niederlagen reichte es auch zu zwei Unendschieden. Hier sind die Fotos (wir waren bei allen Kämpfen die Roten):

Alle Fotos: K. Gorus und M. Rieger
+ Bild 1: Sigrun kurz vorm Kampfrichtern + Bild 2: unser erstes Angrüßen +

+ Bild 3: Peer + Bild 4: Andreas + Bild 5: Gregor +

+ Bild 6: Benjamin + Bild 7: Max + Bild 8: Abgrüßen (bzw. Angrüßen zu Runde 2) +

Als zweites ging es dann gegen die Kölner. Hier konnten wir zwar keinen Sieg verbuchen, aber zumindest gingen wir nicht sang- und klanglos mit der Höchststrafe (also 5 Niederlagen) unter: drei Niederlagen und zwei Unendschieden. Vor allem der Kampf Anna gegen Shin war sehr gut! Auch hier gibt es ein paar Fotos:
+ Bild 9: Peer + Bild 10: Andreas + Bild 11: Gregor +

+ Bild 12: Anfeuern + Bild 13: Anna + Bild 14: Max +

+ Bild 15: die Wittener Mannschaft: v.r.n.l.: Benjamin Ollbrink, Andreas Schade, Peer Decker, Anna Ernst, Max Rieger, Gregor Lorenz +

Durch das Ausscheiden hatten nun auch die Mannschaftmitglieder die Gelegenheit, die restlichen Kämpfe zu verfolgen. Nach spannenden Viertel- und Halbfinalkämpfen traf schließlich die Kölner Mannschaft im Finale auf die Mannschaft Münster I. Es folgten fünf spannende Kämpfe ind denen sich schlußendlich die Kölner gegen die Münsteraner durchsetzten. Wir müssen uns also nicht schämen, daß wir gegen die späteren Sieger verloren haben. Hier kommen noch ein paar Fotos:
+ Bild 16: die beiden Finalmannschaften: Münster (l.) vs Köln (r.) +

+ Bild 17, 18, 19: Finalkämpfe +

+ Bild 20: zeigt mal wieder, warum der Tsuki doch etwas gefährlicher ist (Shin gegen Borewitz) + Bild 21: Sigrun beim Schiedrichtern der Finalkämpfe +

Die Sieger und damit nordrhein-westfälischer Meister 2006 ist Köln gefolgt von Münster I. Auf den zwei dritten Plätzen landeten Bottrop und Düsseldorf. Alles in allem war es wieder eine sehr schöne Meisterschaft, die wir hoffentlich bald wieder in Witten wiederholen können (vielleicht schon nächstes Jahr?). Auf jeden Fall vielen Dank an alle Helfer, ohne die diese Veranstaltung nicht hätte stattfinden können! Hier sind noch ein paar Fotos vom Schlußakt:
+ Bild 22: Die Kampfrichter + Bild 23: auch die Helfer bekommen etwas + Bild 24: gemeinsames Abgrüßen am Schluß +

+ Bild 24-27: die Mannschaften der Plätze 1-3: v.l.n.r.: Köln, Münster (alle Mannschaften zusammen), Bottrop und Düsseldorf +

Japan-Tag in Dortmund am 19.03.2006

Die DEW 21 (Dortmunder Energie und Wasser) ludt mit einigen anderen Veranstaltern am 19.03.2006 zum Japan-Tag nach Dortmund ein. Neben Aikido, Kyudo, Ikebana und Sushi kamen auch wir Kendokas aus Witten und Dortmund zum Vorführeinsatz. Hier einige Pressestimmen zum Ereignis:

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Bericht: Dortmunder Zeitung / RN vom 10.03.2006

dortmunderzeitung_200306
Bericht: Dortmunder Zeitung / RN vom 20.03.2006

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Bericht: WAZ, unbekannt

Wittener Neujahrsturnier 2006 – ein Bericht

Am 26.01.06 fand in Witten das alljährliche Neujahrsturnier statt.
Teinehmer waren primär Anfänger des Kendo Vereins Witten, die durch Teilnehmer aus Wuppertal und Dortmund verstärkt wurden. Als Schiedsrichter fungierten dieses Mal Sigrun Caspary aus Witten, Thorsten Mesenholl aus Witten und Wuppertal, sowie Dietmar Böcker aus Dortmund. Ziel dieses Turniers war weniger der Wettkampf, sondern eher die Möglichkeit, Anfängern eine Standortbestimmung zu liefern, zwecks Motivation und Selbstprüfung.
Am deutlichsten durfte dies Peer Decker erfahren, der in Gruppe B den ersten Platz und in Gruppe C, der ranghöchsten und fortgeschrittensten, den zweiten Rang erkämpfte. „Ich hätte nie gedachte. daß meine Techniken wirklich funktionieren“, sagte Peer nach dem Turnier zu Dejan Zubanovic, dem zweiten Trainer des Wittener Kendovereins. Peer ist Anfänger, trainiert aber mit sehr viel Begeisterung und Disziplin, was sich für ihn auch lohnen sollte. Peer schlug gerade und sehr korrekte Men-Schläge, die auch ins Ziel gingen.
Allgemein muß der Elan der Teilnehmer lobend erwähnt werden. Belohnt wurden die Sieger des Turniers mit attraktiven und interessanten Preisen.

Viele Grüße
Dejan Zubanovic

Ergebnisse Wittener Neujahrsturnier 2006

Am 26.01.2005 fand im Rahmen des normalen Trainings unser Neujahrsturnier statt. Es wurde in 3 Gruppen gekämpft:

Gruppe A: Suburi-Gruppe
Gruppe B: Rüstungsträger / AnfängerInnen  (1. Runde Poolrunde: 4 Dreiergruppen, Erster weiter)
Gruppe C: Rüstungsträger / Fortgeschrittene (1. Runde Poolrunde: zwei Dreier- und eine Vierergruppe, der Erste bzw. in der Vierergruppe die ersten beiden kamen weiter)

Und hier die Teilnehmer und Sieger.

TeilnehmerInnen Gruppe A

Friehelm Brösh
Sorin Busilz
Kathrin Demtröder (3 Platz)
Franziska Marske (3 Platz)
Mani Marske
Sami Razzoume (1 Platz)
Kay-Daniel Senz
Frank Schönbohm
Paul Ostermann (2 Platz)
TeilnehmerInnen Gruppe B

Dirk Breil
Peer Decker (1. Platz)
Wilhelm Demtröder
Anna Ernst
Heinemann (Wu)
Meikel Kowalski (2. Platz)
Monika Laabs (3. Platz)
Michale Peper
Karoline Pravzyk
Sabine Schäfer (Wu) (3. Platz)
Steffen Wolf (Wu)
TeilnehmerInnen Gruppe C

Peer Decker (2. Platz)
Veit Kuhne
Michael Kowalski (Wu)
Monika Laabs (3. Platz)
Tabea Lange (Wu)
Gregor Lorenz (3. Platz)
Rilana Pepplau (Wu)
Max Rieger (1. Platz)
Arndt Rosenthal (Do)
Steffen Wolf (Wu)