UNESCO-Wohltätigkeitsturnier in Recklinghausen

Es gab noch ein Turnier vor den Sommerferien, und das ganz in der Nähe. Der Kendo-Verein Le Chevalier hatte zugunsten der UNESCO am 26.07.03 ein Wohltätigkeitsturnier ausgerichtet. Die Startgebühren von 15 Euro pro Kedoka gingen gesammelt (mit den Einnahmen aus Speisen usw.) an den Fond „Kinder in Not“.
Es handelte sich dabei um ein Mannschaftsturnier, gekämpft wurde in 5er-Mannschaften. Es nahmen 6 Mannschaften am Turnier teil, die auch von weiter anreisten (Braunschweig, Goslar, Mainz, Niederlande). Dazu kamen die Recklinghäuser selbst und Witten (also wir). Unsere Mannschaft bestand aus 6 Kendokas, von denen sich zwei abwechselten.

Die Mannschaftsaufstellung: Dejan, Gregor, Ingo, Magda, Max, Thorsten.Es wurde zunächst eine Poolrunde ausgekämpft, in denen je drei Mannschaften jeder-gegen-jeden antrat. Die zwei besten Mannschaften kamen weiter. Danach weiter im K.O.-System im Halbfinale und Finale.
Im ersten Pool kamen die Kendokas der Uni Mainz und die Mannschaft aus Holland weiter, im zweiten Pool besiegten wir zunächst die Mannschaft aus Goslar, anschließend die Recklinghäuser und erreichten damit das Halbfinale als Erstplazierter des Pools vor „Lokomotive Recklinghausen“.
Die Ergebnisse der Kämpfe:

– gegen Goslar: Dejan: Sieg (2:0), Magda: Niederlage (0:2), Ingo: Sieg (2:0), Max: Unendschieden (1:1), Thorsten: Sieg (2:0)
– gegen Recklinghausen: Dejan: Sieg (2:0), Gregor: Sieg (2:1), Ingo: Sieg (2:0), Max: Niederlage (1:2), Thorsten: Sieg (2:1)

Das Halbfinale hatten wir gegen die Zweitplazierten des ersten Pools, die Mannschaft aus Holland, zu bestehen.

Ergebnis: Dejan: Sieg (2:0), Magda: Sieg (2:0), Ingo: Sieg (2:0), Max: Unendschieden (1:1), Thorsten: Sieg (2:0).
Das Finale wurde dann gegen die Uni-Mannschaft aus Mainz gefochten. Und es war ein spannendes Finale für uns:

Dejan verlor seinen Kampf leider (0:2), ebenso Gregor (0:2), der für Magda einwechselte. Also bibbern bis zum Schluß! Ingo ließ wieder etwas die Sonne erstrahlen: 2:0 gewonnen. Dann schlug Max seinen Gegner mit 2:1 und Thorsten fertigte im letzten Kampf den Gegner gewohnt schnell mit 2:0 ab.

Was nichts anderes als den Turniersieg bedeutete!Der erste überhaupt für Witten. Mal sehen, wann wir das wiederholen. Der zweite Platz ging an Mainz, den dritten teilten sich die Recklinghäuser und die holländische Mannschaft. Insgesamt ein sehr guter und erfolgreicher Tag für Witten. Wir hatten viele Kämpfe zu bestreiten und unseren Spaß. Dazu gab es noch eine kleine Naginata-Vorführung (mit der japanische Schwertlanze) zu bestaunen. Als Makel gab es eigentlich nur, daß zu wenig Kampfrichter zu Verfügung standen und die Anwesenden teilweise sehr unerfahren waren. Dort kann man sicher noch etwas verbessern.
Also: mal sehen, was das nächste Jahr bringt.